FLIEGE SICHER eine Initiative von UAV DACH, dem deutschsprachigen Dachverband der unbemannten Luftfahrt Europas
FLIEGE SICHER eine Initiative von UAV DACH, demdeutschsprachigen Dachverband der unbemannten Luftfahrt Europas

Geplante EU-Regulierung

EASA Einsatzkonzept für Drohnen1,

im Frühjahr 2015 veröffentlicht.

Drei Kategorien basierend auf dem Risiko des Betriebs gegenüber Dritten (Personen und Sachen) sind unterteilt in:

  • "Offene Kategorie '(geringes Risiko),
  • "Besondere Kategorie '(mittleres Risiko), und
  • "Zugelassene Kategorie '(hohes Risiko).

Der Grund für die Verwendung des Risikos aus Drohnen-Betrieb als Unterscheidungs-riterium ist, dass beispielsweise ein unbemanntes Flugzeug über dem offenen Meer ein erheblich geringeres Risiko beinhaltet als der Betrieb über den Zuschauern in einem Stadion. Es wird vorgeschlagen, dass die Mitgliedstaaten festlegen, welche ihrer Behörden (oder anderen Organisationen) für die Durchsetzung der Vorschriften zuständig ist.

Vorgeschlagene Regulierung:

 

Vorschlag 1:

Es wird vorgeschlagen, kommerziellen und nicht kommerziellen Betrieb zu regeln, weil die gleichen Drohnen sowohl für kommerzielle wie für nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden können.

 

Vorschlag 2:

Drei Kategorien werden für den Betrieb von Drohnen festgelegt:

 

'Offene' Kategorie (geringes Risiko):

Sicherheit wird durch Betriebs- Einschränkungen, Einhaltung von Industriestandards gewährleistet, und die Verpflichtung, bestimmte Funktionalitäten und ein Minimum an Betriebsvorschriften zu haben. Durchsetzung vor allem durch die Polizei.

 

'Spezifische' Kategorie (mittleres Risiko):

Genehmigung durch eine nationale Luftfahrtbehörde (NAA) möglicherweise unterstützt durch eine Qualifizierte Entity2 (QE) durchgeführt nach einer Risikobewertung durch den Betreiber. Ein Betriebshandbch listet die Maßnahmen zur Risikobegrenzung.

 

'Zertifizierte' Kategorie (höheres Risiko):

Anforderungen vergleichbar mit denen für die bemannte Luftfahrt. Aufsicht durch NAA (Erteilung von Lizenzen und Genehmigung der Wartung, Betrieb, Schulung, ATM / ANS3 und Flugplätze Organisationen) und durch die Agentur (Design und Zulassung von ausländischen Organisationen).

 

Vorschlag 3:

Mitgliedstaaten (EASA-MS) müssen die zuständigen Behörden für die Durchsetzung der Vorschriften zu bezeichnen. Es wird vorgeschlagen, die Aufsicht über die "offenen" und "spezifische" Kategorien nicht in das EU-Luftverkehrssystems zu übernehmen. Dies wird den EASA-MS die erforderliche Flexibilität auf lokaler Ebene geben, also nicht der EASA Aufsicht ("EASA Normung) zu unterliegen.

 

Vorschlag 4:

QE's werden von den nationalen Luftfahrtbehörden oder der Agentur genehmigt und überprüft, um die Einhaltung gemeinsamer Regeln zu gewährleisten.

 


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